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Ubuntu-Yahoo-Deal geplatzt?

8. April 2010

Die nächste Ubuntu-Version wird wie gehabt auf Google als Standardsuchmaschine im Firefox setzen, nicht auf Yahoo, wie im Januar angekündigt. Rick Spencer schreibt dazu am 7. April auf der offiziellen Mailingliste:

When choosing the best default search provider, we consider factors such as user experience, user preferences, and costs and benefits for Ubuntu and the browsers and other projects that make up Ubuntu.

Ich vermute, ähnlich wie Christoph, dass Geld der entscheidende Faktor war. Allerdings gehe ich davon aus, dass die Ursache nicht zuletzt bei Yahoo zu suchen ist. Im Januar habe ich geschrieben:

Ein guter Deal für Ubuntu, ein schlechter Deal für Yahoo: da Google nicht grundlos Marktführer ist, sondern aus dem einfachen Grund, dass Google die besten Suchergebnisse liefert, werden vermutlich die meisten Ubuntu-Nutzer als Standard-Suchmaschine wieder Google nutzen, da die meisten Linux-Anwender als fortgeschrittene Anwender bezeichnet werden können.

Dass die Yahoo-Manager mittlerweile auch zu dieser Überzeugung gelangt sind, ist durchaus nicht unwahrscheinlich. Schließlich dürfte Yahoo überprüft haben, inwieweit die Ubuntu-Beta-Tester Yahoo nutzen, also ob sich die Investition für Yahoo gelohnt hat. Und, wie geschrieben: die meisten Linux-Nutzer, die ich kenne, nutzen nun einmal Google (oder eine alternative Suchmaschine).

Google ist nicht dafür bekannt, sich Überbietungswettbewerbe mit der Konkurrenz zu liefern. Es ist deshalb wahrscheinlicher, dass Yahoo einen Rückzieher gemacht hat, als dass Google mehr geboten hat.

Wie Adobe Flash gerettet werden kann

30. Januar 2010

Die Apple-Produkte iTouch und iPhone unterstützen Adobe Flash nicht, das neue iPad ebenfalls nicht. Ich habe das für ein Manko des iPads gehalten; Robert Scoble meint jedoch, dies sei ein Riesenproblem für Adobe, da Entwickler künftig nicht mehr auf Flash setzen werden, und stellt die Frage, ob Flash gerettet werden kann.

Falls er Recht haben sollte, hätte Adobe meiner Meinung nach nur eine Chance: Flash opensourcen, am besten unter einer BSD-artigen Lizenz, um Flash zu einem offenen Standard zu machen, der dann von allen gängigen Systemen unterstützt werden könnte.

Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass dies passiert.

Yahoo kauft sich bei Ubuntu ein

29. Januar 2010

Wie Ikhaya meldet, kauft sich Yahoo! bei Canonical ein, um künftig die Standard-Suchmaschine zu sein.

Ein guter Deal für Ubuntu, ein schlechter Deal für Yahoo: da Google nicht grundlos Marktführer ist, sondern aus dem einfachen Grund, dass Google die besten Suchergebnisse liefert, werden vermutlich die meisten Ubuntu-Nutzer als Standard-Suchmaschine wieder Google nutzen, da die meisten Linux-Anwender als fortgeschrittene Anwender bezeichnet werden können.

Jedenfalls eine gute Sache für Canonical und damit für Ubuntu.

Avatar dank Ubuntu

29. Januar 2010

Vom 20.1.2010, ein Artikel auf linux-community.de:

Für die grandiosen Effekte im neuen Blockbuster Avatar von James Cameron zeigt sich ein Ubuntu-System aus über 35 000 Prozessorkernen mit 104 Terabyte RAM und 2 Petabyte Festplattenplatz verantwortlich. Diese Daten veröffentlichte der Weta-Systemadminstrator Paul Gunn in seinem Vortrag auf der aktuell in Neuseeland stattfindenden Linux.conf.au 2010.

In your face, Microsoft!

15. Januar 2010

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, 15.01.2010:

Im Internet Explorer existiert eine bisher unbekannte kritische Sicherheitslücke. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten. Der in der vergangenen Woche bekannt gewordene Hacker-Angriff auf Google und weitere US-Unternehmen hat vermutlich diese Sicherheitslücke ausgenutzt.

Betroffen sind die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer auf den Windows-Systemen XP, Vista und Windows 7. Microsoft hat ein Security Advisory herausgegeben, in dem es Möglichkeiten der Risikominimierung beschreibt und arbeitet bereits an einem Patch, um die Sicherheitslücke zu schließen. Das BSI erwartet, dass diese Schwachstelle in kurzer Zeit für Angriffe im Internet eingesetzt wird.

Das Ausführen des Internet Explorer im „geschützen Modus“ sowie das Abschalten von Acitve Scripting erschwert zwar die Angriffe, kann sie jedoch nicht vollständig verhindern. Deshalb empfiehlt das BSI, bis zum Vorliegen eine Patches von Microsoft auf einen alternativen Browser umzusteigen.

Android 2.0 für das Samsung Galaxy?

13. Januar 2010

Ich habe ein Samsung Galaxy gekauft, da mir das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig zu sein schien und ich die Vorzüge von Open Source (Android!) nicht missen wollte.

Leider war mir nicht klar, dass Samsung offensichtlich nicht gewillt zu sein scheint, ein Upgrade auf die aktuelle Android-Version zur Verfügung zu stellen.

Das ist überaus unerfreulich.

Ich habe ein Gerät mit Open-Source-Software erworben, und bin nun scheinbar doch wieder von einem Hardware-Hersteller abhängig; den Vorschlag, Galaxy-Käufer sollten Samsung auffordern, doch noch ein Upgrade zu liefern, kann ich leider nur als naiv bezeichnen. Das Samsung Galaxy ist nun ein paar Monate auf dem Markt, und nach wie vor gibt es offiziell nur eine alte 1.5-Android-Version. Samsung hat mittlerweile also alle Kunden, die Interesse an Android 2.0 haben, vergrault, und ist noch nicht pleite gegangen. Warum sollte Samsung also auf einmal die Taktik ändern?

Insofern bleibt mir nur die Hoffnung, dass eines der inoffiziellen Projekte mit dem Ziel, Android 2.0 auf dem Samsung Galaxy zu realisieren, in naher Zukunft Erfolg hat. Nachfolgendes Video ist jedenfalls ein kleiner Hoffnungsschimmer:

Über weitere Informationen zu Android 2.0 (or greater) auf dem Galaxy wäre ich übrigens hocherfreut.

Flip UltraHD: Windows-Lösung für: “Check Battery Pack – Charging Paused”

7. Januar 2010

Bei meiner Flip UltraHD hatte ich das Problem, dass beim Laden auf einmal die Fehlermeldung “Check Battery Pack – Charging Paused” erschien; der Ladevorgang wurde unterbrochen.

Eine Google-Suche lieferte mir folgende Lösung, leider nur für Windows:

  1. Batterie-Pack aus der Kamera entfernen.
  2. Kamera mit dem Windows-Computer verbinden; vermutlich muss man als Administrator angemeldet sein.
  3. Wenn das “Connected”-Symbol erscheint, Batterie-Pack wieder in die Kamera einsetzen.
  4. Kamera mit der Windows-Funktion “Hardware sicher entfernen” entfernen.
  5. Kamera wieder an den Computer anschließen.
  6. Ladevorgang sollte jetzt starten.

Wenn mir jemand eine Lösung für Linux bzw. Ubuntu liefern könnte, wäre ich sehr froh – es ist ziemlich nervig, nur wegen der Kamera Windows starten zu müssen.

Von diesem Problem abgesehen kann ich die Flip UltraHD übrigens sehr empfehlen. Ein tolles Gerät.

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