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KDE-Gründer Matthias Ettrich erhält Bundesverdienstkreuz

7. November 2009

Ich bin zwar Gnome-Fanboy, aber dass der Einsatz von KDE-Gründer Matthias Ettrich für Freie Software und damit für die Gesellschaft mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt wird, das begrüße ich ausdrücklich:

Der Initiator der freien Benutzeroberfäche K Desktop Environment (KDE) Matthias Ettrich hat am Freitag in Berlin das Bundesverdienstkreuz erhalten. Mit der höchsten deutschen Anerkennung für das Allgemeinwohl wurde sein Engagement im Bereich der Open-Source-Software ausgezeichnet.

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5 Kommentare leave one →
  1. Freund Hansen permalink
    8. November 2009 12:22

    Tut mir leid, aber das ist absolut lächerlich und unter aller Sau!
    Wenn man bedenkt, was die anderen Bundesverdienstkreuz – Träger alles geleistet haben (Lebensrettung von zahllosen Menschen, selbstloser, kameradschaftlicher Einsatz im Krieg etc.) dann muss man sich an den Kopf fassen, wenn jetzt ein Software Entwickler das Ding in der Hand hält.

    Es gibt genug Leute, die ihr ganzes scheiss Leben in Afrika als Entwicklungshelfer verbringen und alles dafür geben, und die bekommen keinen Blumentopf!

    Eine Schande für Deutschland – und traurig, wenn sich Leute so lange mit Software beschäftigen, dass sie gar nicht mehr erkennen, dass es nicht das Wichtigste im Universum ist und so eine Schmähung des Preises auch noch für richtig halten.

    • 8. November 2009 18:17

      Es gab weitaus “unwürdigere” Preisträger des Bundesverdienstkreuzes. Ich bin völlig einverstanden mit dem Preis für Ettrich.

    • schniggers permalink
      8. November 2009 18:29

      omfg. und das siehst du als einzig würdigen grund fürs bundesverdienstkreuz an?
      meiner meinung nach sehr engstirnig…

      • Freund Hansen permalink
        8. November 2009 21:09

        Du, bei uns am Wertstoffhof gibts immer nen Opa, der seit Ewigkeiten freiwillig mit hilft die Gläser zu sortieren.
        Geben wir ihm doch das Bundesverdienstkreuz!
        Wäre doch sehr engstirnig, ihm das nicht zu geben.

        und was sollen wir ihm den sonst geben?
        Wurde hier schon genannt, dass Deutschland keinen anderen Preis zu vergeben hat, also immer raus damit!

        Kann wirklich nicht verstehn, dass man hier als engstirnig bezeichnet wird wenn man dieses Ungleichgewicht zu früheren Preisträgern als inakzeptabel empfindet.
        Ich mein der Mann hat ja top Arbeit geleistet, ganz sicher, aber warum denn so ein deplazierter Preis?

  2. 8. November 2009 14:09

    *nen klein wenig in Wikipedia gestöbert hat*

    Was hätte man ihm sonst geben können? Deutschland hat nur das Bundesverdienstkreuz als Verdientsorden, welches übrigens auch für besondere Leistungen im wirtschaftlichem, kulturellem oder geistigem Gebiet vergeben wird.

    Wenn man sich jetzt noch ansieht, wo das Bundesverdientskreuz seinen Ursprung hat, dann trifft die Entwicklung freier Software ziemlich genau, den eigentlichen Zweck.

    Aber man kann sich ja mal ansehen, wer das Bundesverdienstkreuz bereits alles bekommen hat, da könnten ja einige Leute ausflippen^^

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtliste_der_Tr%C3%A4ger_des_Bundesverdienstkreuzes

    Mal ganz davon abgesehen, jemand der nur etwas großzügiges oder ähnliches tut, um dafür ausgezeichnet zu werden, hat die Auszeichnung bestimmt nicht verdient. Demzufolge wird niemand der sie verdient hat, traurig sein, keine zu bekommen. Denn demjenigen, sind die Früchte seiner taten Belohnung genug.

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