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Über den Ubuntu Observer

Christian Soeder möchte mit dem Ubuntu Observer sein Lieblingsbetriebssystem Ubuntu auf dem Weg begleiten, die einfachste und beste GNU/Linux-Distribution zu werden und bei der Behebung von Bug #1 tatkräftig mit Hand anlegen. Hierbei soll an Kritik nicht gespart werden, so sie denn notwendig ist.

Dabei ist es unvermeidlich, dass auch allgemeine Linux-Themen, Fragen zu Freier Software, Lizenz-Schwierigkeiten und dergleichen zur Sprache kommen – und natürlich auch ab und zu Microsoft erwähnt wird.

Der Autor ist langjähriger und begeisterter Ubuntu-Anwender und war von April 2007 bis August 2009 aktiv im deutschen Ubuntu-LoCo-Team, u.a. als Projektleiter und Moderator von ubuntuusers.de.

9 Kommentare leave one →
  1. 20. August 2008 14:39

    Ein weiteres Linux-Blog in der WordPress-Community :-)
    Ich freue mich darüber, ist schon in meiner Blogroll ;-)

    Gruß

    tom

  2. 21. August 2008 18:18

    Dito! :)

  3. 23. September 2008 15:46

    Gerade als langjähriger Anwender und Loco-Team Mitglied solltest du den Unterschied zwischen Linux und GNU/Linux wissen. Vor allem solltest du Wissen, weshalb Ubuntu Linux kein Ubuntu GNU/Linux ist. Ubuntu enthält nämlich als kommerzielle Distribution proprietäre Software Bestandteile, wie z.B. Grafik Treiber. Diese werden ohne Einflussname des Anwenders einfach direkt mit installiert – im Gegensatz zu früher. Aus diesem Grund solltest du davon absehen, Ubuntu als GNU/Linux Distribution zu bezeichnen.

    Weitere Informationen zu diesem Sachverhalt findest du hier [1].

    Gruß
    Dunkelangst

    [1]: http://www.gnu.org/gnu/why-gnu-linux.de.html

  4. Christian Soeder Permalink*
    23. September 2008 17:24

    Du hast da etwas falsch verstanden: richtig ist, dass Ubuntu im Gegensatz bspw. zu gNewSense keine komplett freie GNU/Linux-Distribution ist. Das ist aber auch Debian GNU/Linux nicht, zumindest nach der Definition des GNU-Projektes. Trotzdem nennt das Debian-Projekt ihre Distribution völlig zu recht Debian GNU/Linux, da die Macher damit die Arbeit des GNU-Projektes würdigen.

    Dass Ubuntu sich selbst nur Ubuntu bzw. Ubuntu Linux nennt, hat marketingtechnische Gründe: Linux ist mittlerweile ein Begriff, GNU/Linux hingegen nicht.

  5. 23. September 2008 19:43

    Ok, ich halte hier fest, dass du oben geschrieben hast, dass Debian GNU/Linux keine komplett freie Linux Distribution ist. Dazu ein Zitat aus der Wikipedia [1]:

    “Der Freiheitsbegriff des Debian-Projekts, wie er in den DFSG erläutert wird, deckt sich im Wesentlichen mit den Freiheitsbegriffen der Open Source Initiative (OSI) und der Free Software Foundation. Allerdings ist Debian in der Interpretation von Lizenzen strenger, so dass einige (z. B. Mozilla Public License) von OSI als frei angesehen werden, von Debian jedoch nicht.”

    In deinem Link [2] steht lediglich zu nonfree Bereichen einer GNU/Linux Distribution: “Such firmware should be removed from a free system distribution.” Zu Deutsch: Diese Firmware *sollte* (nicht muss) von einer freien System-Distribution beseitigt werden. Im Bezug auf die nonfree Bereiche von Debian gilt wohl eher folgendes [1]:

    “Es gibt auch einen nicht-freien Bereich (genannt „non-free“) auf den Debian-Servern, der zwar vom Debian-Projekt betreut wird, jedoch nicht Bestandteil der Distribution ist.”

    Dieser Bereich ist eben nicht Bestandteil der Distribution. Was jedoch stimmt ist: “Seit der Zeit gab es immer wieder Bestrebungen, diesen Bereich abzuschaffen; insbesondere drängte das GNU-Projekt darauf.” Dies bestätigt deinen Link ebenfalls.

    Ich kann mich deiner Meinung nicht anschließen; ich sehe das so:

    Debian GNU/Linux ist eine komplett freie GNU/Linux Distribution. Alles andere würde mich wirklich sehr stark wundern, da Debian GNU/Linux die strengsten Richtwerte im Bezug auf freie Software hat, die ich kenne.

    Zu unserem Namensstreit:

    Wenn du die Arbeit des GNU-Projekts würdigen möchtest, in dem du Ubuntu GNU/Linux schreibst, so finde ich dies völlig in Ordnung. Mit meiner oben beschriebenen Auffassung bin ich dem Begriff aus dem Buch “Die Software Rebellen” von Glyn Moody [3] gefolgt. Offenbar gibt es zu diesem Begriff doch mehr Auffassungen, als ich dachte [4].

    Ich hoffe, die Verwirrung nun aufgeklärt zu haben und wollte Dich in keinster Weise angreifen!

    Gruß
    Dunkelangst

    [1]: http://de.wikipedia.org/wiki/Debian_Free_Software_Guidelines
    [2]: http://www.gnu.org/philosophy/free-system-distribution-guidelines.html
    [3]: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Z7KA8BVBL._SS500_.jpg
    [4]: http://de.wikipedia.org/wiki/GNU/Linux-Namensstreit

  6. Christian Soeder Permalink*
    25. September 2008 13:54

    Dein letzter Kommentar ist irrtümlich im Spamfilter gelandet, sorry.

  7. 18. November 2008 03:59

    Hallo Christian

    Dieser Ubuntu Blog gefällt mir super!
    Mach weiter so…

    Grüsse aus der Schweiz

  8. 30. Januar 2010 23:15

    ah schoen das ich dich gefunden habe werde mich sogleich abbonieren,blogroll ect.
    :-)

  9. Gast Permalink
    11. Oktober 2011 16:47

    Allein das Thema über Freie GNU/Linux Distributionen (http://www.gnu.org/distros/free-distros.html) ist interessant. Wenn sich doch nur die FOSS-Community auf ca. 4 wirklich freie Freie GNU/Linux Distributionen einigen könnte, dann wird das sicher auch was mit dem Linux-Desktop. gNewSense ist kaum in den Medien, Debian schon, obwohl die sehr konservativ sind. Allein schon die Suche nach alternativen Linux Distributionen ist ein gewagter Sprung ins kalte Wasser!

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