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OpenOffice 3.0 Beta im Test

19. August 2008

Die Beta von OpenOffice 3.0 verspricht einige Neuerungen, auch wenn der große Wurf noch aussteht. Einige heiß ersehnte Neuerungen sind jedoch dabei, so zum Beispiel die Möglichkeit, gleichzeitig zwei Seiten nebeneinander anzusehen und zu bearbeiten. Ungemein praktisch bei längeren Dokumenten, wo es auch darauf ankommt, wie der Text angeordnet ist. Auch die PDF-Export-Funktion hat einige Neuerungen erfahren, nun ist es auch möglich, PDFs zu verschlüsseln und verschiedene Verwertungsstufen einzurichten.


Das allgemeine Layout indessen ist gewohnt gleich geblieben, von optischer Auffrischung ist nicht viel zu spüren; die neue „Ribbon“-Oberfläche von Office 2007 geht viel zu weit und ist viel zu bunt, während man bei OpenOffice zu meinen scheint, ein Arbeitsprogramm dürfe nicht gut aussehen. Da könnte man sich mal eine Scheibe bei KDE-Programmen abschneiden: Amarok ist ein mächtiges Programm, sieht jedoch dennoch ansprechend aus.

In Ubuntu 8.10 wird OpenOffice 3.0 wahrscheinlich nicht Einzug halten – vielleicht klappt es ja mit den Backports, aber auch das ist noch nicht sicher. In der übernächsten Ubuntu-Version, planmäßig wäre das Version 9.04, sollte die neue Office-Suite dann aber dabei sein – und wer weiß, bis dahin vielleicht mit netterem Äußeren.

9 Kommentare leave one →
  1. 19. August 2008 23:57

    Auf den stufenlosen Zoom und die Ansicht mehrerer Seiten freue ich mich jetzt schon. Was das Aussehen betrifft, vielleicht hält man ja eine Überraschung fürs Finale auf?

    LG,
    Turicon

  2. Thomas permalink
    20. August 2008 06:13

    Langsam nervt OOo mich nur noch. Immer „neue“ Verschlimmbesserungen seit 2.x, siehe z.B. Serienbrieferstellung. Die Oberfläche finde ichb gut, ist übersichtlich wie man es seit Jahren gewohnt ist und man muß nicht jeden Schwachsinn (Office 2007) mitmachen und jedem Trend hinterherhecheln.

  3. 20. August 2008 10:12

    Klar, jeden Trend muss man nicht mitmachen – aber altbacken ist die Oberfläche schon. Man kann den Pragmatismus auch übertreiben. ;)

  4. 20. August 2008 12:58

    Dann hat aber Mickeysoft auch jahrzehntelang altbackene Oberflächen gehabt ;-)

    Ich finde es durchaus positiv wenn bei Versionswechseln altbekannte Sachen noch an der gleichen Stelle zu finden sind und nur neue Funktionen dazugekommen sind. Evolution anstatt Revolution ist durchaus ok.

    Beim „Marktführer“ ist es ja eher umgekehrt: Keine neuen Funktionen dafür ne komplett umgekrempelte Oberfläche. Und dafür soll man dann ordentlich zahlen.

    BTW: Wers etwas peppiger mag kann ja die entsprechenden Styles installieren.

  5. 20. August 2008 19:06

    Zur Oberfläche: Da war doch mal die Übernahme von Elementen aus IBMs Symphony geplant, oder?

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich es mag, wenn sich Programme am Look des Betriebssystems orientieren. MS Office sieht ja sogar unter Windows fremd aus. OpenOffice passt sich gut in GNOME ein, bei KDE wird es ähnlich sein.

    Zu den Features: Am wichtigsten finde ich die neue Notizfunktion, die endlich Anmerkungen zu Textpassagen erlaubt und auch eine zeitgemäße Darstellung wählt. Das war auch ein grober Mangel von ODF, der in der 1.2 zum Glück behoben wird.

    Ich bin sehr gespannt auf die neue Literaturverwaltung, die ja von Grund auf überholt worden sein soll. Ich habe die Beta noch nicht ausprobiert. Aber die verwendeten Techniken (MODS, citeproc) klingen sehr spannend.

  6. 20. August 2008 20:45

    Richtig, von der Literaturverwaltung erhoffe ich mir auch viel. Bisher gibt es da ja noch keine wirklich überzeugenden Programme im Linux-Bereich, leider.

  7. bliet permalink
    23. August 2008 18:48

    Ich finde eine neue Oberfläche ist durchaus angebracht. Zumindest, wenn OOo auch weiterhin bei „normalen“ Nutzer beliebter werden soll. Auch wenn MS viel Schnick Schnack im neuen Office hat ist der Aufbau logisch und benutzerfreundlich. Dies kann man von OOo nicht behaupten. Auch wenn es viele Funktionen hat… diese muss man auch finden können und das am besten auch noch schnell. Dies ist bei OOo nicht wirklich gegeben. Es muss ja kein super tolles Design bekommen. Aber eine logischere und vor allem übersichtlichere Anordnung der Funktionen wäre meiner Meinung nach angebracht.

  8. 27. August 2008 22:05

    Sehe ich ähnlich: viele Funktionen sind einfach zu versteckt und man muss erst wissen, dass es sie gibt, um sie verwenden zu können. Intuitiv ist was anderes.

Trackbacks

  1. OpenOffice.org: Office 2007 als Vorbild? « Ubuntu Observer

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