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Ubuntu-Umstieg sinnvoller als Mac-Kauf

19. Oktober 2008

Prosenjit Bhattacharyya hat in einem sehr euphorischen Artikel beschrieben, warum der Umstieg auf Ubuntu weit sinnvoller ist als der Umstieg auf Mac OS. Die Schlussfolgerung kann ich nur unterschreiben:

So why are people not going over to Ubuntu? Beats me. If you are looking for commercial technical support, Ubuntu does offer that. If you are looking at extreme personalization options Ubuntu offers that, probably even more than the Mac OS. If you are looking for easy upgrades to future versions, Ubuntu offers that. If you are looking for ease of use, Ubuntu offers that. If you are looking for robustness and security, Ubuntu is the best. Ubuntu can be installed on all types of hardware and even on older hardware. Mac OS does not offer this flexibility.

The more I use Ubuntu, the more I fail to understand the lure of the Mac OS. Is it the snob value or stupidity that make people consider a Mac over Windows and not Ubuntu?

Insofern muss man ein Stück weit Mark Shuttleworth widersprechen, der ja postuliert hat, Ubuntu müsse sich an Mac OS orientieren. Ich denke vielmehr, der Ubuntu-Weg hat sich als vielversprechend bewiesen und sollte dementsprechend weiter beschritten werden: offen und ohne Scheuklappen. Gute Ideen sind gute Ideen, egal, ob sie von Microsoft, Apple oder aus der FLOSS-Szene kommen.

9 Kommentare leave one →
  1. 19. Oktober 2008 18:34

    Ubuntu hat ein relativ hässliches Standard-Design. Der erste optische Eindruck muss neue Nutzer überzeugen. Außerdem wird MacOS intensiv beworben.

  2. Christian Soeder permalink*
    19. Oktober 2008 19:19

    Ok, an der Optik sollte man noch feilen, das stimmt. (Wobei ich persönlich das Standard-Mac-Design ziemlich kalt und unpersönlich finde.)

  3. 20. Oktober 2008 00:12

    Prosenjit Bhattacharyya und Ihre Euphorie kann ich als Mac-User nicht ganz teilen. Die Aussage

    Ubuntu can be installed on all types of hardware and even on older hardware.

    ist zwar richtig – man kann Ubuntu auf Intel, PPC, PS3 und selbst OldWorld-Macs installieren – aber mittlerweile ohne den offiziellen Support von Canonical:

    Ubuntu 6.10 was the last officially supported PowerPC version of Ubuntu. Future versions will be community supported. (PowerPCFAQ)

    Ich finde, Ubuntu wird im Vergleich zu anderen Debian-Varianten unberechtigterweise gehypt.

  4. 20. Oktober 2008 17:07

    Wieso ungerechtfertigt? Da du keinen Grund nennst, ist deine Aussage auch ungerechtfertigt :P
    Ok, bissl gehypt wird es schon. Aber ich bin bei Ubuntu geblieben weil die Community einfach sehr gut ist.

  5. 21. Oktober 2008 23:29

    Es hat mich einfach genervt, dass der Mac PPC Support einfach eingestellt wurde. Wenn das ganze dann von der Community betrieben werden soll, kann ich auch gleich zu Debian greifen.

  6. Hanna_ permalink
    22. Oktober 2008 11:53

    ubuntu ist da in gewisser weise einfach genauso konsequent wie apple mit osx. power pc ist einfach tot, es wird immer ein teil geben der solche dingern noch nutzt, aber das interessiert die masse nicht und für die ist ubuntu nunmal gemacht. klar für den einzelnen ist das blöd, ich hab hier auch einen powerpc da, trotzdem finde ich es gut, dass die resourcen von ubuntu nicht noch für den alten powerpc verschwendet werden. es gibt ja auch noch andere distributionen.
    das problem gegenüber dem osx ist, dass bei linux nunmal jeder sein eigenes sypchen kocht. jedes programm sieht irgendwie anders aus, ist anders benutzbar, … und wenn dann noch programme aus unterschiedlichen toolkits genutzt werden, das eine mit gtk, das andere qt, xulrunner oder andere wxwidgets… klar sehen heute gtk-programme unter kde nicht mehr so blöd aus wie früher, aber denoch fügt es sich ganz anders in den desktop ein. dieses problem hat osx nicht. ebenso gibt es enstsprechende usabilityguidelines, an die sich alle programmierer halten sollten. und gerade in der richtung hängt linux dem osx noch weit hinterher. und vermutlich wird das auch nicht so schnell gelöst sein.
    zumindest gnome und kde müssen in zukunft möglichkeiten schaffen, dass beide das programm des anderen bequem und angenehm nutzen können sollte.
    heimlich hoffe ich aber ja immer noch, dass sich alle entwickler auf qt4 einschiesen und gtk zumindest für den „normal-user“ fallen gelassen wird. die „experten“ können es ja immer noch alternative nutzen, wie sie jetzt ja auch mit xmonad (nutze ich selbst auch), fluxbox, openbox, … ganz gut zurecht kommen.
    lg
    HN

  7. 26. Oktober 2008 00:24

    „Is it the snob value or stupidity that make people consider a Mac over Windows and not Ubuntu?“

    Würde ich so nicht unterschreiben. Gestern kam mein neuer iMac bei mir an – weil ich das Konzept, einen Rechner in einem Bildschirm unterzubringen – einfach genial finde und die Qualität stimmt. Mac hat immer noch seine Vorzüge – gerade wenn es um den Bereich proprietärer Videoschnittsoftware oder Ähnliches geht und die Benutzeroberfläche ist bis ins Detail durchdacht, was ich von KDE und GNOME nicht in diesem Ausmaß unterschreiben kann.

    Ich als begeisterter Ubuntu-User freue mich aber schon darauf, Intrepid auf den iMac als Hauptsystem zu installieren – die paar Tage kann ich noch warten :)
    Wie heißt es so schön: das Beste aus beiden Welten benutzen: Die exzellente Hardware von Apple, die tolle Freiheit und Konfigurierbarkeit von Linux.

  8. 24. September 2009 19:02

    Ich weiß nicht so recht…
    Wer mal an einem Mac mit Airport Extreme und Time Capsule gearbeitet hat, und sein iPhone oder iPod synchronisiert hat, weiss wie logisch, einfach und stimmig der Workflow sein kann.

    Man sollte OS X nicht nur als Betriebssystem sehen. Das ganze Apple/Mac-Paket ist mit Sicherheit unschlagbar. Und das sage ich, obwohl mir Ubuntu natürlich sehr symphatisch ist.

Trackbacks

  1. Meine Mutter nutzt Ubuntu! « Ubuntu Observer

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